Solisten 2019

Die Altistin Hanna Hagel studiert im künstlerisch-pädagogischen Master Gesang bei Prof. Ilse-Christine Otto an der HMT „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie durch Prof. Ursula Schönhals, Louise Crane, Maureen Brathwaite, Prof. Dr. Bernd Göpfert und Lena-Carina Traupe. 2013 zählte sie zu den Finalisten des „Cecil Drew Oratorio Prize“ des Birmingham Conservatoire. Besonderes Augenmerk richtet die Altistin auf den Konzertgesang. Weiterhin musiziert sie mit den Ensembles Vox Perpetua und Ensemble 1684. Ab Oktober wird sie im Rahmen eines Praktikums beim MDR-Rundfunkchor zu hören sein. Als Gesangspädagogin arbeitete sie bereits für das Forum Thomanum Leipzig, den MDR Kinderchor und verschiedene Chöre und Ensembles. Seit 2017 erhält sie das Deutschlandstipendium und wurde in das Mentoring-Arts Programm der HMT Leipzig aufgenommen.

Der Tenor Johann Jakob Winter (Konzert 9/10/11.8.) war neun Jahre lang Mitglied im Thomanerchor Leipzig und erhielt dort neben der sängerischen Ausbildung bei Gotthold Schwarz und Dirk Schmidt auch umfassenden Unterricht im Fach Oboe bei Annelie Matthes. Als langjähriges Mitglied im Landesjugendorchester Sachsen sammelte er bereits in jungen Jahren Erfahrungen im Orchesterspiel. Zudem setzte er seine Instrumentalausbildung während eines Auslandsjahres als freier Student am Conservatorio „Cesare Pollini“ in Padua (Italien) bei Paolo Brunello und Marco Gironi fort. Schon früh zeigte sich auch sein Talent des Organisierens und Managens, sei es als Kantorfamulus des Thomanerchors, als Chefredakteur der Schülerzeitung oder während eines Praktikums im Orchesterbüro des Gewandhausorchesters Leipzig. Seit Oktober 2017 studiert Johann Jakob Winter „International Management“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. In diesem Rahmen absolvierte er von März bis Juli 2019 ein Praktikum im Künstlerischen Betriebsbüro des Katalanischen Nationalorchesters („Orquestra Simfonica Barcelona i Nacional de Catalunya“) in Barcelona. Darüber hinaus ist er unter anderem als Manager und Schatzmeister der „Jungen Mitteldeutschen Kammeroper e.V.“ tätig und singt in seinen zwei Vokalensembles „Conversalis“ und „Voicemade“, für die er ebenso die Organisation übernimmt. Regelmäßig arbeitet bei verschiedenen Gelegenheiten als Künstler- und Projektbetreuer für das Bacharchiv Leipzig. Zudem ist er Mitgründer des Vereins „Netzwerk Alte Musik e.V.“, in dem er seit Oktober 2018 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden innehat.

Der Tenor Robert Pohlers (Konzert 14.8.2019) wurde 1994 in Leipzig geboren und war von 2004 bis 2013 Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Neben einer allumfassenden musikalischen Ausbildung in dieser Zeit erhielt er Gesangsunterricht bei Jörn Sakuth, Stephan Heinemann und Wolfram Lattke. Schon frühzeitig trat er bei Aufführungen des Thomanerchores als Solist in Erscheinung und wurde im jungen Alter bereits für seine künstlerisch-musikalischen Leistungen ausgezeichnet. So erhielt er z.B. das Jakob-Petzold-Legat und Karl-Straube-Legat des Thomanerchores. Im Jahre 2011 wurde ihm im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ ein 2. Preis zuteil. Seit 2013 absolviert Robert Pohlers ein Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in der Klasse von KS Professor Roland Schubert.  Ebenfalls seit 2013 ist er Mitglied des renommierten Vokalsolistenensembles „amarcord“.  Im Zuge seiner bisherigen Konzerttätigkeit arbeitete Robert Pohlers mit namhaften Ensembles und Dirigenten, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, die Lautten Compagney Berlin, die Bochumer Symphoniker, das Swedish Chamber Orchestra, Georg Christoph Biller, Wolfgang Katschner, Steven Sloane, Gotthold Schwarz, HK Gruber, Christopher Cock u.a.  Auch im Bereich der Oper beginnt Robert  sich einen Namen zu machen. So sang er 2017 im Rahmen einer Studioproduktion mit der „Jungen Mitteldeutschen Kammeroper“ im Stück „Colas, der Schauspieldirektor“, eine Einrichtung aus Mozarts „Schauspieldirektor“ und „Bastien und Bastienne“ die Rolle des „Monsieur Vogelsang“ u.a. in Theatern in Gotha und Wittenberg. Auch in der großen Produktion der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ 2017 wirkte er mit, indem er in Mozarts „Don Giovanni“ den „Don Ottavio“ verkörperte.  2018 debütierte er als „Ferrando“ aus „Cosi fan tutte“ und als „Tamino“ in der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Engagements führten ihn bereits durch ganz Europa, nach Asien sowie nach Mittel- und Nordamerika. CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine sängerische Tätigkeit.

Der Tenor Marc Hartwiger singt am 8.8.

Der Bass Björn Werner studierte Gesang an der Musikhochschule “Franz Liszt” in Weimar. Er war Meisterschüler beim „Festival Mitte Europa” und seine Sologastspiele führten ihn u.a ans Gewandhaus zu Leipzig, Theater Erfurt, Landestheater Eisenach, Schloss Tirol, zum MDR Musiksommer und zum Gotham Comedy Club in New York. Er ist Sänger der Renaissance-Band „The Playfords”.

Der Bassbariton Anton Haupt (Konzert 14.8.2019) kommt aus einer Leipziger Musikerfamilie und genoss seine musikalische Ausbildung am Musikspezialgymnasium Rudolf Hildebrand Markkleeberg und der Musikschule Ottmar Gerster in Markkleeberg. Nach der Schule nahm er Gesangsunterricht bei Annette Reinhold und studiert seit dem Wintersemester 2016 klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, zuerst bei Frau Prof. Ilse-Christine Otto und seit dem Wintersemester 2018 bei Prof. Berthold Schmid. Anton Haupt debütierte bereits mit Rollen wie Figaro in G. Paisiellos „Il barbiere di Siviglia“, Peter Besenbinder in Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ sowie Plutone in C. Monteverdis „L‘ Orfeo“. 2019 wird er in der Rolle des Meister Enterich in C. Millöckers Operette „Der Bettelstudent“ in der Leipziger Hochschulproduktion zu hören sein. Anton Haupt kann bereits eine rege Konzerttätigkeit vorweisen und arbeitete als Solist oder Chorist mit namenhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Andris Nelsons, Alan Gilbert, Stefan Asbury, Trevor Pinnock, Gregor Meyer und Ron-Dirk Entleutner.

Manuela Vorwergk – Leitung Singspiel

Maike Schuster – Regie