Solisten 2018

Die Altistin Hanna Hagel studiert im künstlerisch-pädagogischen Master Gesang bei Prof. Ilse-Christine Otto an der HMT „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie durch Prof. Ursula Schönhals, Louise Crane, Maureen Brathwaite, Prof. Dr. Bernd Göpfert und Lena-Carina Traupe. 2013 zählte sie zu den Finalisten des „Cecil Drew Oratorio Prize“ des Birmingham Conservatoire. Besonderes Augenmerk richtet die Altistin auf den Konzertgesang. Weiterhin musiziert sie mit den Ensembles Vox Perpetua und Ensemble 1684. Ab Oktober wird sie im Rahmen eines Praktikums beim MDR-Rundfunkchor zu hören sein. Als Gesangspädagogin arbeitete sie bereits für das Forum Thomanum Leipzig, den MDR Kinderchor und verschiedene Chöre und Ensembles. Seit 2017 erhält sie das Deutschlandstipendium und wurde in das Mentoring-Arts Programm der HMT Leipzig aufgenommen.

Der in Rostock geborene Tenor Thomas Fröb studierte Gesang bei Prof. Monika Meier-Schmid am Institut für Musik der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und absolvierte sein Konzertexamen an der Martin-Luther-Universität Halle. Sein Konzertrepertoire umfasst sowohl die Partien der großen barocken Werke, wie die Evangelisten- und Arienpartien der Bach’schen Johannes- und Matthäus-Passion,  des Weihnachtsoratoriums und des Messiah von Händel, als auch des romantischen Repertoire wie jene aus dem Paulus, dem Elias und dem Lobgesang von Mendelssohn sowie dem Oratorio de Noël von Saint-Saëns. Im Opernfach widmet er sich sowohl lyrischen als auch Spinto Tenor Partien. Darunter finden sich die Partie des Ferrando aus „Cosi fan tutte“, Hoffmann aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach oder Hans aus Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“. Im Januar 2016 gab er sein Debut des Belmonte aus der „Entführung aus dem Serail“, weiterhin stand in diesem Jahr noch die Rolle des Marquis von Chateauneuf aus A. Lortzings „Zar und Zimmermann“ an. 2017 debütiert er als Manrico in Verdi’s „Il Trovatore“.

Der Bariton Maximilian Olschewski erhielt seine musikalische Ausbildung im Thomanerchor Leipzig, wo er auch ab 2008 das Amt des Präfekten übernahm und somit erste Erfahrungen im Bereich Chorleitung und Dirigat erlangen konnte. Zunächst studierte er Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Gesangsklasse bei Professor Andreas Sommerfeld. In dieser Zeit wirkte er als Solist in verschiedenen Projekten der HMT Leipzig mit. Darüber hinaus arbeitet er mit verschiedenen Klangkörpern im Bereich Oratorium und Liedgesang wie dem Anhaltinischen Zupforchester, dem Deutschen Jungendkammerchor u.a. zusammen. Seit dem Jahr 2015 studiert er Gesang und Gesangspädagogik an der MLU Halle/Wittenberg bei Prof. Monika Meier-Schmid. Mittlerweile arbeitet er auch als Stimmbildner und Chorleitungsassistent in der Kindersingakademie Halle und der Robert Franz Singakademie.

Zvika Vogel studierte Klavier und Chorleitung in Israel (Haifa, Tel Aviv) und Großbritannien (Cambridge). Er gewann Preise als Klaviersolist und in Kammermusikensembles, nahm an Live-Übertragungen teil und spielte mit führenden Orchestern Israels. Als Dirigent konzertierte er u. a. mit dem St. John’s Choir, Oratorio Choir of Cambridge und dem King’s College Choir. Neben seiner internationalen Tätigkeit arbeitet Zvika Vogel gegenwärtig in kammermusikalischen Ensembles, dirigiert den Haifa Chamber Choir und leitet das Nona Vocal Arts Center.

Nathalie Goldberg – Leitung Singspiel

Maike Schuster – Regie